Am Donnerstag, 8. Oktober 2026 um 11 Uhr eröffnet die Fotoausstellung „Be’eri 6:56“ im Foyer (2. OG) des Rathaus Neukölln.
6:56 Uhr: Ein Hamas-Terrorist schlägt mit seinem Gewehr ein Fenster am Empfangshäuschen des Kibbuz Be’eri ein. Eine Überwachungskamera hält diesen Moment fest, der in Be’eri den Anfang vom Ende markiert. Die Bewohner:innen des Kibbuz sind bereits eine halbe Stunde zuvor durch Raketenalarm und dumpfe Raketeneinschläge wach geworden – Geräusche, an die sich die meisten, die in den Kibbuzim nahe der Grenze zu Gaza leben, seit längerem gewöhnt haben.
6:56 Uhr am 7. Oktober 2023 – ab diesem Moment sollte sich für die Menschen in Be’eri alles ändern. Denn was folgte, war das größte antisemitische Massaker nach der Shoa und es hat tiefe Spuren hinterlassen – nicht nur in Israel, auch in der jüdischen Diaspora und bei allen, die sich für ein Leben in Frieden und Selbstbestimmung einsetzen. Seither hat auch der Antisemitismus hierzulande eine neue Dimension erreicht.
In dieser Woche jährt sich das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 bereits zum dritten Mal. Anlässlich dieses Jahrestags zeigt das Rathaus Neukölln die Fotoausstellung “6:56” mit Fotoaufnahmen aus den zerstörten Kibbuzim Be’eri, Nir Oz und Rei’m, die nur wenige Wochen nach dem grausamen Überfall entstanden sind.
6:56 Uhr: Ein Hamas-Terrorist schlägt mit seinem Gewehr ein Fenster am Empfangshäuschen des Kibbuz Be’eri ein. Eine Überwachungskamera hält diesen Moment fest, der in Be’eri den Anfang vom Ende markiert. Die Bewohner:innen des Kibbuz sind bereits eine halbe Stunde zuvor durch Raketenalarm und dumpfe Raketeneinschläge wach geworden – Geräusche, an die sich die meisten, die in den Kibbuzim nahe der Grenze zu Gaza leben, seit längerem gewöhnt haben.
6:56 Uhr am 7. Oktober 2023 – ab diesem Moment sollte sich für die Menschen in Be’eri alles ändern. Denn was folgte, war das größte antisemitische Massaker nach der Shoa und es hat tiefe Spuren hinterlassen – nicht nur in Israel, auch in der jüdischen Diaspora und bei allen, die sich für ein Leben in Frieden und Selbstbestimmung einsetzen. Seither hat auch der Antisemitismus hierzulande eine neue Dimension erreicht.
In dieser Woche jährt sich das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 bereits zum dritten Mal. Anlässlich dieses Jahrestags zeigt das Rathaus Neukölln die Fotoausstellung “6:56” mit Fotoaufnahmen aus den zerstörten Kibbuzim Be’eri, Nir Oz und Rei’m, die nur wenige Wochen nach dem grausamen Überfall entstanden sind.
Die Ausstellung dokumentiert somit die Gewalt des 7. Oktober und auch dessen Folgen –
und lenkt in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und Antisemitismus-Debatten den Blick auf den Ausgangspunkt dieser Entwicklungen.
Die Ausstellung wird von Bezirksbürgermeister Martin Hikel eröffnet.
“Der Terrorangriff der Hamas von 7. Oktober 2023 stellt eine Zäsur dar. In Israel, weil an keinem anderen Tag seit dem Ende der Shoa so viele Jüdinnen und Juden ermordet wurden. Und zugleich in Neukölln, Deutschland und weltweit, weil die Gräueltaten der Hamas und der unaussprechliche Terror dieses Tages relativiert und ideologisiert werden.
Mit der Ausstellung wollen wir zweierlei: Wir wollen erinnern an die Opfer der Barbarei vom 7. Oktober 2023. Und wir wollen im Rathaus ein Zeichen setzen gegen Hass, gegen Antisemitismus und gegen Gewalt. Dazu lade ich alle ein.“ – Bezirksbürgermeister Martin Hikkel
Ausstellungsdauer:
08. Oktober bis 30. Oktober 2026
Öffnungszeiten: Mo – Fr, 8 bis 18 Uhr
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
⚲ Rathaus Neukölln
Karl-Marx-Straße 83